Sonntag, 23. April 2017

Rezension - Schau mir in die Augen Audrey



Autor: Sophie Kinsella

Verlag: Goldmann

Seiten: 352

ISBN: 978-3442485574

Preis: 9,99€


Klappentext
Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Meinung
Der Einstieg in die Geschichte fällt einem ziemlich leicht. Man lernt gleich Audrey und ihre Familie kennen und wird sozusagen direkt in ihr Familienleben geworfen. Sophie Kinsellas Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es liest sich super flüssig und zaubert einem immer ein Lächeln ins Gesicht.
Allerdings hat es mich enttäuscht, dass man relativ wenig über Audrey erfährt. Vor allem fand ich es schade, dass nicht wirklich rauskommt, was mit Audrey und ihrer Freundin passiert ist. Und da das eigentlich den Grundstein der Geschichte legt, fände ich es schon sehr sinnvoll, zu wissen, was passiert ist. Ich habe auch eigentlich damit gerechnet, am Ende darüber aufgeklärt zu werden, und wurde deshalb wahrscheinlich nochmal mehr enttäuscht. 
Die Idee mit dem Film, den Audrey über ihr Familienleben dreht, hat mir wiederum gut gefallen. Das hat viel Witz in die Geschichte gebracht und hat auch dazu beigetragen, dass man das Buch wirklich schnell gelesen hat. 

Die vorhandene Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht so packen. Ich kann garnicht genau sagen, warum. Ich glaube, ich bin einfach nicht so mit den beiden warm geworden und fande es irgendwie ziemlich oberflächlich. Es kam mir vor, als musste man einfach eine Liebesgeschichte reinpacken. 

Fazit
Eine lockere Wohlfühl-Geschichte, die schnell und leicht zu lesen ist und die einen zum Schmunzeln bringt. Perfekt für Zwischendurch oder als Urlaubslektüre.
Leider konnte mich die Story jedoch einfach nicht überzeugen. Daher vergebe ich nur 3 Sterne. 



1 Kommentar:

  1. Hey :)

    Den Roman habe ich mal im Bloggerportal von Goldmann entdeckt und fand es auch eigentlich ganz lustig. Irgendwas hat mich dann aber doch davon abgehalten es zu bestellen. Vermutlich mein großer SuB. Ich werde es aber für den Sommerurlaub im Hinterkopf behalten :)

    Liebe Grüße
    Maxi von Die Vorleser ♥

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